LPM # 027 – Hamburg – 6. Marathon ums Elbwasserwerk Kaltehofe am 28.07.2013 – Veranstalterbericht

Der 6. Wasserwerk Kaltehofe Marathon (als 3. Sommer-Edition) rund um das Gelände der von 1893 – 1990 betriebenen Trinkwasser-Filteranlage Hamburgs erwies sich am Sonntag, dem 28.07.2013, erwartungsgemäß als reine Hitzeschlacht: Auf den 13 zu laufenden Runden zu je 3,404 km – mit insgesamt 44,272 km also einem kleinen Ultramarathon – gab es nur an zwei kurzen Streckenabschnitten ganz im Süden und ganz im Norden der langgestreckten Elbinsel kurze Schattenabschnitte. Ansonsten gab es Sonne pur, und zwar bei Temperaturen bis 30 °C im Schatten, also etwa 37-38 °C in der Sonne. Kein Wunder, dass uns am Verpflegungsstand erneut wie bereits am 13.07.2013 in ehemaligen Güterbahnhof Lokstedt die Weingummibestände zu schmelzen begannen.

Gemeldet hatten zu diesem „Lost Places Marathon“ Nummer 27 bzw. „FEM Insel Marathon“ Nummer 23 insgesamt 16 Läufer, von denen auch 14 antraten.

Kurz nach dem Start übernahm Sven Peemöller die Führung. Das hatte er auch beim letzten Lauf hier im Februar so gemacht, bei dem er am Ende schwer eingebrochen war. Diesmal jedoch kämpfte offenbar Schäferhündin Blacky, die mit Svens Frau Maren in Gegenrichtung unterwegs war, mehr mit der Hitze als Sven mit Hitze und Strecke, und so siegte Sven in 3.59.12 h wieder klar und deutlich.

Eine Runde zurück und von Start bis Ziel auf Rang 2 finishte Ralf Vollmer in 4.20.04 h, gefolgt von Kirsten Stahlberg, die in 4.36.45 h überlegen die Frauenwertung gewann, und Thorsten Themm, der während seiner Schlussrunde den Veranstalter klönend begleitete und so in 5.00.14 h knapp die 5-Stunden-Marke verpasste.

Diese vier Erstplatzierten brachten ihre Positionen vom Start bis ins Ziel durch, wogegen es auf den folgenden Plätzen immer wieder Positionswechsel gab.

Fünfter wurde Elbeanrainer Rolf Graubner in 5.21.58 h vor Wolfgang Kieselbach (5.28.11 h), der früher hier während seiner Mittagspausen auf Kaltehofe lief, und Cornelia Feurich (5.29.36 h), der die Temperaturen auch bei ihrem vierten Hitzemarathon dieser Woche nichts anzuhaben schienen.

Helmut Braun staunte als Tagesachter in 5.39.02 h, wie schnell ihn sein Gewichtsverlust von 14 Kilogramm gemacht hatte. Da kam auch Christian Fehling (5.44.00 h) am Ende nicht mehr ganz heran. Er hatte sich im Mitteldrittel des Laufes – quasi als Vorbereitung auf die 100 km der Dodentocht in zwei Wochen – längere Gehphasen zusammen mit Joachim Neuhaus gegönnt, sich dann aber doch von Joachim abgesetzt.

Hubertus Stahlberg blieb als Zehnter in 5.50.14 h noch unter sechs Stunden, während Beate Gröhn es darauf nicht mehr ankam: Sie absolvierte ihre letzten beiden Runden (und übers Ziel hinaus noch rund eine Dreiviertelrunde bis zu ihrem Auto) ebenfalls mit dem Veranstalter und „buchte“ somit im Ziel eine 6.11.39 h.

Joachim Neuhaus indessen fand, nachdem sich Christian Fehling nach vorn abgesetzt hatte, in Bodo Makuszies schließlich einen neuen Begleiter, der mit ihm in 6.15.23 h Tagesrang 12 teilte.

Da Bodo sich indessen im Gegensatz zu Joachim nicht auf einen 100-km-Lauf in 2 Wochen, sondern auf einen 100-Meilen-Lauf in 3 Wochen vorbereitet, hängte er noch zwei „Auslaufrunden“ an, wobei er in seiner ersten Zusatzrunde Veranstalter Christian Hottas und Beate Gröhn überholte, kurz bevor Beate ihr Auto endlich erreicht hatte. Christian blieb in seiner Schlussrunde hinter Bodo dann in Sichtweite und beendete den 6. Wasserwerk Kaltehofe Marathon in 7.17.17 h.

Fazit: Es war wieder einmal ein sehr schöner Lauf auf dieser einzigartigen Elbinsel, wobei sich diesmal die Vegetation sehr viel üppiger zeigte als in den beiden Vorjahren. Ach, und das seit Jahren leerstehende Lokal „Zum Skipper“ am Kaltehofer Hinterdeich befindet sich derzeit in Demontage. Ob und was hier stattdessen entsteht, werden wir wohl beim 7. Wasserwerk Kaltehofe Marathon im Februar 2014 erfahren.

31.7.13 14:26

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