LPM # 002 – Großhansdorf – Bahnhof Beimoor Marathon am 22.08.2010 – Bericht von Christine Schroeder

Heute konnte ich ausschlafen, da der Marathon erst um 10 Uhr anfing und ich nur eine Anfahrt von 30 Minuten hatte. So kam ich gut ausgeschlafen und froh gelaunt in Beimoor an, wo mich drei konsternierte Augenpaare anschauten und ein dazu gehöriger Mund meinte, ich solle nicht aussteigen, sondern gleich wieder nach Hause fahren. Das war Arne Franck, umringt von Rita Brämer und Manfred Noel.

Neugierig, wie ich nun mal bin, stieg ich doch aus dem Auto und schaute mir die „grüne Hölle von Beimoor“ an. Entweder hatte ich Tomaten auf den Augen oder eine andere Wahrnehmung. So schlimm fand ich es gar nicht. Es gab einen ausgetretenen Weg, rundum idyllisch wild wachsendes Grünzeug und keine Steigungen. Also, eine „schnelle, flache Strecke“.

Um 10:09 Uhr war dann auch Start. Manfred Noel bediente den üppig ausgestatteten Verpflegungsstand und erfüllte meine Sonderwünsche zur vollsten Zufriedenheit. Gleichzeitig war er Rundenzähler, was bei 8 Teilnehmer und 51 Runden nicht ganz einfach war.

Die Strecke war 830 Meter lang, und der nördliche Teil im Bereich des alten Bahnhofs war gut zu belaufen, da der Weg gegabelt war. In südlicheren Teil, d. h. auf dem eigentlichen Bahndamm, stand uns nur ein Trampelpfad zur Verfügung, und das Ausweichen in die Botanik kostete einiges an Kraft und Schnelligkeit. Da beide Gegner immer zu beiden Seiten auswichen, hatten wir nach ein paar Stunden einen schönen breiten ausgetretenen Pfad.

René Wallesch schien dieses Gelände keinen Spaß zu machen. Er muffelte bis zum Schluss lustlos herum. Dafür briet er nach dem Lauf eine der leckersten Bratwürste (mit Speck ummantelt), die ich je gegessen habe. Da konnte ich dem Angebot, eine zweite mit ihm zu teilen, nicht widerstehen.

Christian und ich liefen von Anfang bis Ende miteinander bzw. hintereinander her. Im Verhältnis zum GUCR oder gar dem GAX fand ich die Strecke gut ausgebaut und gut zu laufen. Es kam uns die Erfahrung dieser beiden Läufe zu Gute, und wir konnten unser Tempo dank bewährter Strategien bis zum Schluss kontinuierlich halten. Es hat einfach nur Spaß gemacht!

Wie René schon bemerkte, muss ich diesen Lauf nicht jede Woche laufen, aber missen möchte ich das Erlebnis durch die „grüne Hölle“ auch nicht.

Der Regen blieb entgegen der Wettervorhersage während der Veranstaltung fern, und so schüttete es erst ab 17.30 Uhr, als ich bereits genüsslich auf der Wohnzimmercouch saß.

CS

siehe: http://squiddy.myblog.de/squiddy/art/7329074

30.8.10 00:06

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